Mittwoch, 12. Dezember 2018

BMU Pressedienst Nr. 254/18 --Gemeinsame Pressemitteilung mit dem BMZ 12. Dezember 2018Deutschland hilft Entwicklungs-

Deutschland hilft Entwicklungs- und Schwellenländern bei Umsetzung ihrer
Klimaziele
68 Millionen Euro für die globale Partnerschaft zur Umsetzung der
nationalen Klimabeiträge

Deutschland unterstützt die globale Partnerschaft zur Umsetzung der
nationalen Klimabeiträge mit weiteren 68 Millionen Euro. Das gaben das
Bundesentwicklungsministerium und das Bundesumweltministerium auf der
Weltklimakonferenz in Kattowitz bekannt. 48 Millionen Euro kommen aus dem
Haushalt des Entwicklungsministeriums, 20 Millionen aus dem Haushalt des
Umweltministeriums. Seit ihrer Gründung durch Marokko und Deutschland
2016 ist die sogenannte „NDC-Partnerschaft" (Nationally Determined
Contributions) auf 70 Entwicklungs- und Schwellenländer, 17
Industrieländer sowie 20 internationale Organisationen angewachsen.

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller: „Unter dem Klimawandel
leiden am meisten die Menschen in armen Ländern. Und gerade für sie ist
es eine große Herausforderung, sich an den Klimawandel anzupassen.
Deswegen unterstützen wir die Entwicklungsländer mit der
NDC-Partnerschaft, ihre nationalen Klimaschutzpläne umzusetzen und in
klimaschonenden Zukunftstechnologien zu investieren. 40 Entwicklungs- und
Schwellenländern haben wir bereits geholfen, zum Beispiel Uganda, das 90
Prozent erneuerbare Energie bis 2030 erreichen möchte. Die
NDC-Partnerschaft ist so ein wichtiger Beitrag, die Vorgaben des Pariser
Abkommens konsequent und verbindlich umzusetzen."

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Die Umsetzung der nationalen
Klimaschutzbeiträge, der NDCs, ist das Herzstück des Pariser Abkommens.
Die NDC-Partnerschaft ermöglicht es den beteiligten Staaten, sich
gegenseitig zu unterstützen, Erfahrungen auszutauschen und Mut zu machen.
Das Pariser Abkommen ist ein Gemeinschaftswerk. Wir lassen die
Entwicklungsländer bei ihren Klimaschutz-Anstrengungen nicht allein. Es
ist motivierend zu sehen, welche Früchte die Partnerschaft heute schon
trägt. Wir werden diesen Austausch weiterhin engagiert unterstützen."
Auf der Weltklimakonferenz in Kattowitz geben Deutschland und Marokko den
Ko-Vorsitz nach Ablauf ihrer zweijährigen Amtszeit an die Niederlande und
Costa Rica ab.
Deutschland hat für die Förderung der „NDC-Partnerschaft" bislang
Finanzierungsbeiträge in Höhe von über 130 Mio. Euro zur Verfügung
gestellt. Der Einsatz zahlt sich aus: Im Rahmen der NDC-Partnerschaft hat
Kenia beispielsweise einen Nationalen Klimawandel-Aktionsplan erstellt;
Peru hat ein Klimagesetz verabschiedet und einen breiten
Konsultationsprozess zur Umsetzung gestartet und Costa Rica hat einen
detaillierten Investitionsplan erarbeitet, der Mittel der
Interamerikanischen Entwicklungsbank gezielt für Klimaprojekte hebeln
wird.
Gleichzeitig reichen die nationalen Klimaschutzpläne in der Summe noch
nicht aus, um die Ziele des Paris Abkommens zu erreichen. Um zu
verhindern, dass der Klimawandel unbeherrschbar wird, müssen viele
Staaten ihre Klimaziele deutlich ehrgeiziger gestalten und nationale
Klima- sowie Entwicklungsziele zusammenführen.
Mit seinem Engagement mobilisiert Deutschland auch weitere Beiträge. Mit
deutscher Beteiligung wurde in der Karibik eine
NDC-Finanzierungsinitiative zur Unterstützung karibischer Länder bei der
NDC-Umsetzung gegründet, an der sich mittlerweile auch u.a. die
Europäische Kommission, Taiwan, die Karibische Entwicklungsbank und die
Weltbank beteiligen. Im Pazifik entsteht mit deutscher Unterstützung eine
Regionale Unterstützungsplattform („Hub") für die NDC-Umsetzung, an
der sich u.a. Australien und Großbritannien beteiligen.
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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare
Sicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Regine Zylka (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Stephan Gabriel
Haufe, Maren Klein, Andreas Kübler und Nina Wettern

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