Dienstag, 29. Dezember 2020

BMU: Jahresrückschau - Internationaler Klimaschutz

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

zum Jahresende halten wir auch Rückschau auf internationale Klimaschutzprojekte, die das Bundesumweltministerium fördert.
 

Befürchtungen, dass die Pandemie den Umsetzungswillen insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern beim Klimaschutz und bei der Anpassung an den Klimawandel weltweit beeinträchtigen würde, haben sich in der Praxis der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) als unbegründet erwiesen. Trotz einiger Verzögerungen bei laufenden Projekten ist die Nachfrage nach Fördermitteln hoch. Unsere Rückschau anhand von ausgewählten IKI-Projekten zeigt, wie umfassend das Bundesumweltministerium den Herausforderungen des globalen Klimawandels begegnet.
 

Im Mittelpunkt des Jahres 2020 standen Sonderinitiativen der IKI, die die Ambitionssteigerung beim Klimaschutz sowie den Schutz der Biodiversität mit einer nachhaltigen wirtschaftlichen Erholung kombinieren. Hierzu zählen unter anderem das „Corona Response Paket“ (68 Millionen Euro), die „Ambition Initiative“ der NAMA Fazilität (100 Millionen Euro von insgesamt 174 Millionen Euro) sowie der diesjährige Aufruf zum Ideenwettbewerb (240 Millionen Euro), dem bereits über 400 Organisationen weltweit bei der inhaltlichen Vorstellung gefolgt sind. Zudem sind in diesem Jahr zahlreiche große Verbundprojekte in den Entwicklungs- und Schwellenländern gestartet. Im Mittelpunkt stehen die Themen Minderung von Emissionen, Wiederherstellung von Waldlandschaften sowie finanzmarktpolitische Initiativen zur Mobilisierung von Privatkapital für Klimaschutz, Anpassung und Biodiversität.

Für unsere Jahresrückschau haben wir für Sie eine Auswahl von IKI-Projekten unter folgendem Link bereitgestellt: https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Klimaschutzinitiative/iki_2020_highlights_de_bf.pdf

Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen für ein gesundes Neues Jahr

Ihre BMU-Pressestelle


--

Montag, 28. Dezember 2020

Zwischen den Jahren

 
Spektrum.de Logo
Spektrum Kompakt-Newsletter
28.12.2020

Liebe Lesende,

unsere digitale Reihe »Spektrum Kompakt« ist zwei Wochen in der Winterpause - die nächste Ausgabe erwartet Sie am 11. Januar mit dem Thema »Eine Frage des Vertrauens«.

Als klassische Zeit für Jahresrückblicke möchte ich Sie aber gern auf unsere Digitalpakete hinweisen, in denen wir jeweils die Ausgaben des Jahres 2020 zusammengefasst haben. Nicht, dass Ihnen noch der Schmökerstoff ausgeht!

Entspannte Tage wünscht Ihnen

Antje Findeklee

Neuerscheinungen bei Spektrum

Spektrum der Wissenschaft – Digitalpaket: Spektrum der Wissenschaft Jahrgang 2020

Spektrum der Wissenschaft. Alle Ausgaben des Jahrgangs 2020 im Download zum Sonderpreis.

Sterne und Weltraum – Digitalpaket: Sterne und Weltraum Jahrgang 2020

Sterne und Weltraum - Die Zeitschrift für Astronomie und Raumfahrt. Alle Ausgaben des Jahrgangs 2020 im Download zum Sonderpreis.

Gehirn&Geist – Digitalpaket: Gehirn und Geist Jahrgang 2020

Gehirn und Geist, die Zeitschrift für Psychologie und Hirnforschung. Alle Ausgaben des Jahrgangs 2020 im Download zum Sonderpreis.

Spektrum der Wissenschaft – Digitalpaket: Spektrum Geschichte Jahrgang 2020

Von der Menschwerdung bis in die Neuzeit: »Spektrum Geschichte« berichtet über die großen und kleinen Episoden der Vergangenheit und zeigt, wie Archäologen und Historiker die ungelösten Rätsel unserer ...

Spektrum der Wissenschaft – Digitalpaket: Spektrum Psychologie Jahrgang 2020

»Spektrum Psychologie« bringt Ihnen tiefere Einsicht in das menschliche Miteinander, mehr Orientierung in aktuellen gesellschaftlichen Fragen sowie gute Impulse für ein selbstbestimmtes Leben.

Spektrum Kompakt – Geschüttelt und gerührt - Wissenschaft in der Küche

Kochen ist eine Kunst - und Kochen ist Wissenschaft: von aufsteigenden Spätzle bis zum perfekten Käsefondue, von prickelnder Physik in Champagnergläsern bis hin zum schützenden Schaumdeckel beim Cappuccino to go.


 
szmtag

Mittwoch, 23. Dezember 2020

BMU-PM: Großes Interesse am BMU-Förderprogramm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“

----------------------------------------------------------------------------------
Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Regine Zylka (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
Stephan Gabriel Haufe, Andreas Kübler, Astrid Scharf, Christopher Stolzenberg
und Bastian Zimmermann

 

Telefon: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmu.bund.de   Internet: www.bmu.de/presse
Twitter: www.twitter.com/bmu   Youtube: www.youtube.com/umweltministerium
----------------------------------------------------------------------------------

Pressedienst Nr. 241/20
Berlin, 23. Dezember 2020
 

 

Klimawandel
Großes Interesse am BMU-Förderprogramm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“

Mit dem Programm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ will das Bundesumweltministerium die Lebensqualität betreuungsbedürftiger Menschen sowie das Arbeitsumfeld von Pflege- und Betreuungspersonal verbessern. Vom Start des Förderprogramms Anfang November 2020 bis zum Antragsschluss am 15. Dezember erreichten das BMU rund 600 Anträge von sozialen Einrichtungen mit einem Fördervolumen von rund 100 Millionen Euro. Damit wäre das Programm, für das in diesem Jahr nur 50 Millionen Euro zur Verfügung stehen, doppelt überzeichnet. Vor allem für den Hitzeschutz suchen sozialen Einrichtungen nach Unterstützung. Viele haben Förderungen für Sonnensegel oder Schattenoasen beantragt.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Soziale Einrichtung verdienen bei der Anpassung an den Klimawandel viel mehr Aufmerksamkeit. Oft fehlen Pflegeheimen, Kindertagesstätten oder Krankenhäusern die Mittel, um sich zum Beispiel auf lange Hitzeperioden einzustellen. Hier werden Schattenspender gebraucht oder eine bessere Kühlung der Gebäude durch Dach- und Fassadenbegrünung. Daher habe ich erstmals ein Förderprogramm für die Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen aufgelegt. Außerdem schaffen wir Beratungsangebote, damit die Einrichtungen das für sie passende Vorsorge-Konzept entwickeln können. Wir unterstützen damit all jene, die jetzt in der Corona-Pandemie Großes für die Gesellschaft leisten. Das enorme Interesse an unserem Förderprogramm zeigt den großen Bedarf der Bevölkerungsgruppen, die mit den Folgen des Klimawandels am meisten zu kämpfen haben.“

Das neue Förderprogramm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ richtet sich an Kommunen, gemeinnützige Vereinigungen sowie Organisationen und Unternehmen, die im Gesundheits- und Sozialwesen tätig sind. Bis Ende 2023 können soziale Einrichtungen die Förderung baulicher Maßnahmen, die Entwicklung eines individuellen Hitzekonzepts oder auch Weiterbildungen beantragen. Damit  unterstützt das BMU soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser, Pflege- und Altenheime oder Hospize aber auch Kindergärten, Schulen, Kieztreffs oder Geflüchteten- und Obdachloseneinrichtungen.

Beschäftigte und betreute Personen sollen besser gegen akute klimatische Belastungen geschützt und umfassend auf künftige klimatische Veränderungen vorbereitet werden. Sie erhalten gezielte Unterstützung, z.B. bei baulichen Veränderungen wie Dach- und Fassadenbegrünung, dem Aufbau schattenspendender Pavillons und Sonnensegeln oder der Anschaffung von Trinkwasserspendern. Soziale Einrichtungen sollen fachliche Beratung sowie die Möglichkeit erhalten, passgenaue Klimaanpassungskonzepte für sich zu entwickeln. Mit Ausbildungs- und Weiterbildungsprogrammen sowie Informationskampagnen werden die Beschäftigten sowie die zu betreuenden Personen und ihre Angehörigen für die Folgen des Klimawandels sensibilisiert. Anträge von finanzschwachen Kommunen und gemeinnützigen Vereinigungen können bis zu 100 Prozent gefördert werden. Die jetzt im ersten Förderfenster eingegangenen rund 600 Anträge werden derzeit geprüft und die Entscheidung darüber, welche Projektförderungen bewilligt werden, im ersten Quartal 2021 bekanntgegeben. Weitere Förderrunden folgen in der Laufzeit des Programms. Die Förderung läuft bis Ende 2023.

Zusätzlich zum Förderprogramm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ wird das Bundesumweltministerium den Sozialbereich mit dem Förderprogramm „Sozial & Mobil“ unterstützen. Soziale Einrichtungen, die rein batterieelektrische Neufahrzeuge kaufen oder leasen, können ebenfalls ab sofort eine Förderung beantragen. Das Programm richtet sich vor allem an Unternehmen und Organisationen im Gesundheits- und Sozialwesen, wie Pflegedienste, Physiotherapeuten oder Behindertenfahrdienste. Für das Flottenaustauschprogramm stehen 200 Millionen Euro zur Verfügung. Das Förderprogramm „Sozial & Mobil“ ist ebenfalls Bestandteil des Konjunktur- und Zukunftspakets der Bundesregierung.
 

Weitere Informationen und Förderunterlagen

Förderprogramm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen"

Förderprogramm „Sozial und Mobil“


--

übrigens...

wer noch alle Fragen innerhalb des Zeitraumes beantworten kann, der bekommt von mir persönlich 100€



Ok, es sollte eigentlich heißen: "Wer die Fragen hätte beantworten können..."!


Ein Hintertürchen gäbe es aber noch.

Dienstag, 22. Dezember 2020

BMU-PM: Verbraucherschutz: Neue Regeln bei der Anwendung von Laser, Licht und Co außerhalb der Medizin

----------------------------------------------------------------------------------
Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Regine Zylka (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
Stephan Gabriel Haufe, Andreas Kübler, Astrid Scharf, Christopher Stolzenberg
und Bastian Zimmermann

 

Telefon: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmu.bund.de   Internet: www.bmu.de/presse
Twitter: www.twitter.com/bmu   Youtube: www.youtube.com/umweltministerium
----------------------------------------------------------------------------------

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesamt für Strahlenschutz

 

Pressedienst Nr. 240/20

22. Dezember 2020

 

 

 

Strahlenschutz

Verbraucherschutz: Neue Regeln bei der Anwendung von Laser, Licht und Co außerhalb der Medizin

Neue Verordnung zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung tritt in Kraft

Der Schutz der Gesundheit vor nichtionisierender Strahlung wird verbessert. Die Anwendung von Lasern, starken Lichtquellen, starken elektromagnetischen Feldern sowie von Ultraschall wird strenger geregelt, wenn sie zu nicht-medizinischen Zwecken eingesetzt wird. Die neuen Regeln treten am 31.12.2020 in Kraft. Sie sind festgeschrieben in der Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung beim Menschen (NiSV).

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Der Einsatz von nichtionisierender Strahlung in der Kosmetik ist mittlerweile Usus geworden. Er ist jedoch mit gesundheitlichen Risiken verbunden, was bei Anbietern wenig bekannt ist. Zum Schutz der Gesundheit haben wir die Regeln dafür nun verschärft.“

Inge Paulini, Präsidentin des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS): „Starke Quellen optischer Strahlung und elektromagnetischer Felder oder intensiver Ultraschall sollten nur von Personen eingesetzt werden, die die nötigen Fachkenntnisse dafür haben. Deshalb begrüßen wir, dass die entsprechende Verordnung nach zwei Jahren Übergangszeit nun zum Jahreswechsel in Kraft tritt. Damit wird der Gesundheitsschutz bei einer Reihe kosmetischer Anwendungen gestärkt.“

Intensive Quellen optischer Strahlung, wie Laser oder stark gepulste Lichtquellen, kommen in der Kosmetik vor allem zur Behandlung von Pigmentstörungen, zur Faltenglättung oder zur dauerhaften Haarentfernung zum Einsatz. Auch Tätowierungen werden mit Hilfe von Lasern entfernt. Hochfrequente elektromagnetische Felder werden beispielsweise zur Fettreduktion und Hautverjüngung, niederfrequente elektrische Ströme und Magnetfelder zur Muskel- oder Nervenstimulation eingesetzt.

Bisher gab es in diesem Bereich keine spezifischen Regelungen, obwohl die damit verbundenen Gesundheitsrisiken für den Menschen erheblich sein können. Zu den Risiken zählen Verbrennungen, Narbenbildung oder die erschwerte Diagnose und Therapie von Hautkrebserkrankungen.

Wer kosmetische Anwendungen mit nichtionisierender Strahlung gewerblich anbietet, muss zukünftig strengere Anforderungen an den Betrieb sowie Dokumentations- und Beratungspflichten erfüllen. Diese unterliegen zusätzlich einer Anzeigepflicht. Bestimmte Anwendungen nichtionisierender Strahlung dürfen nur noch von Ärzten und Ärztinnen mit entsprechender Weiter- oder Fortbildung durchgeführt werden.

Alle anderen Anwendungen, die unter die NiSV fallen, dürfen ab dem 31.12.2021 nur noch von fachkundigen Personen angeboten werden.

Unter welchen Anforderungen diese Fachkunde erworben werden kann, hat das Bundesumweltministerium zusammen mit dem BfS, den Bundesländern, Wirtschaft und Verbänden abgestimmt. Diese Anforderungen wurden am 25. März 2020 als Gemeinsame Richtlinie des Bundes und der Länder (mit Ausnahme des Landes Sachsen-Anhalt) im Bundesanzeiger veröffentlicht (Bundesanzeiger AT 25.03.2020 B7).

Anwendungen zu medizinischen Zwecken – auch von Ultraschall - sowie die Nutzung von Heimgeräten für den privaten Gebrauch sind nicht von der Neuregelung betroffen.

Weitere Informationen

Die NiSV wurde als Teil der Verordnung zur weiteren Modernisierung des Strahlenschutzrechts am 5. Dezember 2018 im Bundesgesetzblatt verkündet (BGBl. I S. 2034, 2187). Mit dem späteren Inkrafttreten wurde den betroffenen Betrieben eine Übergangszeit eingeräumt.

 

 

 

 


--

Montag, 21. Dezember 2020

BMU-PM: Weniger Meeresmüll in der Karibik

----------------------------------------------------------------------------------
Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Regine Zylka (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
Stephan Gabriel Haufe, Andreas Kübler, Astrid Scharf, Christopher Stolzenberg
und Bastian Zimmermann

 

Telefon: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmu.bund.de   Internet: www.bmu.de/presse
Twitter: www.twitter.com/bmu   Youtube: www.youtube.com/umweltministerium
----------------------------------------------------------------------------------

Pressedienst - Nr. 239/20
21. Dezember 2020

 

Abfallvermeidung

Weniger Meeresmüll in der Karibik

BMU unterstützt Projekte in der Dominikanischen Republik, Costa Rica und Kolumbien mit 4,9 Millionen Euro

Das Bundesumweltministerium (BMU) unterstützt die „Prävention von Meeresverschmutzungen in der Karibik“ (PROMAR) mit 4,9 Millionen Euro. Das Projekt gehört zu den ersten Bewilligungen des BMU-Förderprogramms gegen Meeresmüll "Marine Debris Framework – Regional hubs around the globe" (Marine:DeFRAG). Es soll in den kommenden drei Jahren zur Reduzierung von Kunststoffabfällen im Karibischen Meer beitragen.  

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Plastikmüll in den Meeren gelangt in die Nahrungskette, beeinträchtigt die marinen Ökosysteme und wird damit zum globalen Problem. Die Abfallmenge sollte direkt an der Quelle vermieden werden, damit der Müll möglichst gar nicht erst ins Meer gelangt. Dabei ist ein nachhaltiges Abfallmanagement unverzichtbar. Mit unserem Förderprogramm nimmt Deutschland seine besondere Verantwortung in der Welt wahr: Einerseits sind wir bei Umwelttechnologien  und -verfahren führend, gleichzeitig sind wir auch Industrie- und Sitzstaat internationaler Unternehmen der Plastikökonomie. Mit unserer Unterstützung lösen wir einige unserer Zusagen zu den G7- und G20-Aktionsplänen gegen Meeresmüll ein.“

Hinter dem Projekt PROMAR steht das Berliner Unternehmen adelphi research gemeinnützige GmbH. Mit verschiedenen Maßnahmen soll der Eintrag von Kunststoffabfällen aus der Dominikanischen Republik, Costa Rica und Kolumbien in das Karibische Meer reduziert werden. Dabei sollen Mengen und Verbreitungsrichtungen von Plastikmüll überwacht und kartiert werden. Mithilfe dieser Messungen werden dann kreislaufwirtschaftliche Pilotlösungen umgesetzt. Dazu gehören unter anderem der Einsatz von solarbetriebenen Müllsammelstellen und -behältern, elektrischen Müllsammelfahrzeugen sowie technischen Hilfsmitteln zur Berechnung von Abfallgebühren. Außerdem werden die politischen Partner in den Ländern bei der Bewertung von Technologieoptionen und Konzepten zur Politikgestaltung beraten.

Die erarbeiteten Lösungsansätze sollen auch in anderen Ländern der Karibik und Lateinamerikas zur Anwendung kommen. Das Projekt erzielt damit eine Multiplikatorwirkung und fungiert als Leuchtturmprojekt in der Region. Dazu wird PROMAR unter anderem mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), insbesondere der Cartagena-Konvention (Convention for the Protection and Development of the Marine Environment in the Wider Caribbean Region) und ihren Vertragsstaaten zusammenarbeiten.

Förderprogramm „Marine Debris Framework“

Das BMU fördert mit seinem Programm Marine: DeFRAG Projekte zur Reduzierung von Meeresmüll. Die Projekte sollen dabei helfen, die Abfallmenge direkt an der Quelle zu vermeiden, so dass Plastikmüll gar nicht erst in die Meere gelangt. Gefördert werden daher Kooperationen, die mit erprobten oder innovativen Lösungen die Menge an produziertem Plastikmüll reduzieren oder Abfall- und Kreislaufmanagementsysteme zur Erfassung des Mülls aufbauen. Neben flussbürtigen Einträge liegt der Fokus auch auf küstennahen Regionen und Inselstaaten, die Plastikmüll in das Meer eintragen.

Das Programm unterstützt unter anderem Projekte zu Politikberatung, Kapazitätsaufbau, Technologiekooperation und Investitionen sowie zur Implementierung von Politiken und Strategien. Es richtet sich an Durchführungsorganisationen des Bundes, Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaftsunternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, deutsche Ableger internationaler und multilateraler Organisationen und Einrichtungen, die einen Sitz in Deutschland haben. Mit seiner Betreuung ist die bundeseigene Projektträgerin Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH beauftragt.

 


--

Geschüttelt und gerührt - Wissenschaft in der Küche

 
Spektrum.de Logo
Spektrum Kompakt-Newsletter
21.12.2020

Liebe Kochbegeisterte,

Sie essen gern? Schön. Sie mögen es, Lebensmittel zuzubereiten? Umso besser. Im Kombinieren von Aromen und Techniken steckt bereits viel Wissenschaft. Doch jetzt gehen Sie noch einen Schritt weiter! Achten Sie bei der nächsten Mahlzeit nicht nur auf das Produkt, sondern überdies auf das Blubbern und Pfeifen bei dessen Entstehung. Hinterfragen Sie jeden Prozess und zuletzt sogar Ihre Wahrnehmung selbst. So stoßen Sie auf faszinierende Zusammenhänge, die sogar unser täglich Brot in neuem Licht erscheinen lassen. Spielen Sie Topfgucker mit unserem neuen Kompakt!

Viel Genuss dabei wünscht Ihnen

Mike Beckers

Neuerscheinungen bei Spektrum

Spektrum Kompakt – Geschüttelt und gerührt - Wissenschaft in der Küche

Kochen ist eine Kunst - und Kochen ist Wissenschaft: von aufsteigenden Spätzle bis zum perfekten Käsefondue, von prickelnder Physik in Champagnergläsern bis hin zum schützenden Schaumdeckel beim Cappuccino to go.

Spektrum Geschichte – 6/2020 Europas erste Metropolen

Vor 6000 Jahren erblühten die ersten Metropolen Europas. Doch dann lief irgendetwas gründlich schief. Nach nur wenigen Jahrhunderten platzten die bäuerlichen Großstadtträume in der Schwarzmeersteppe. Die Bewohner ließen ...

Spektrum der Wissenschaft – Digitalpaket: Spektrum Psychologie Jahrgang 2020

»Spektrum Psychologie« bringt Ihnen tiefere Einsicht in das menschliche Miteinander, mehr Orientierung in aktuellen gesellschaftlichen Fragen sowie gute Impulse für ein selbstbestimmtes Leben.

Spektrum der Wissenschaft – Digitalpaket: Spektrum Geschichte Jahrgang 2020

Von der Menschwerdung bis in die Neuzeit: »Spektrum Geschichte« berichtet über die großen und kleinen Episoden der Vergangenheit und zeigt, wie Archäologen und Historiker die ungelösten Rätsel unserer ...


Meistgelesen

In dieser künstlerischen Darstellung des InSight-Landers der NASA auf dem Mars sind Schichten des Planetenuntergrunds zu sehen.
InSight

Erster Blick ins Innere des Mars gelungen

Die InSight-Sonde hat es geschafft, vor Ort tief in den Mars zu schauen. Was sie sah? Eine Kruste aus bis zu drei kuchenartigen Schichten.

Eine Frau mittleren Alters liegt wach im Bett
Psychische Gesundheit

»Niemand nimmt ungestraft Hormone ein«

Stress, Pille, das Alter: Sie alle beeinflussen den Hormonhaushalt. Die Psychologin Ulrike Ehlert erläutert im Interview, wie Hormone zu Depressionen und anderen Leiden beitragen.

Dose mit Pillen
Depression

Die Mär vom Glückshormon

Die meisten Antidepressiva zielen darauf ab, die Konzentration des Neurotransmitters Serotonin im Gehirn zu erhöhen. Dass sie bei vielen wirken, könnte aber andere Gründe haben.

Nachthimmel über Schottland vom 17. auf 18. Dezember 2020
Große Konjunktion

Jupiter und Saturn in inniger Umarmung

Zur diesjährigen Wintersonnenwende gibt es noch ein besonderes Himmelsereignis zu bestaunen: Jupiter und Saturn stehen am 21. Dezember in einer Großen Konjunktion.


Kolumne

Planetensystem um Roten Zwerg

An der Grenze der Berechenbarkeit

Manche Gleichungen kann man nur so gerade eben lösen. Aber selbst damit ist Schluss, wenn die Relativitätstheorie dazwischenfunkt.

Denken im Homeoffice

Besser Denken im Lockdown?

Was fördert eher das Philosophieren: die Einsamkeit oder die Geselligkeit? Für beides gibt es überraschend starke Argumente, findet unser Kolumnist Matthias Warkus.

Die Bodleian Library in Oxford

Kleine Geschichte von einem Toten und 400 000 Wörtern

Ein lebenslang Inhaftierter war unschätzbar für das berühmte »Oxford English Dictionary«. Warum, erzählen unsere Geschichtskolumnisten Richard Hemmer und Daniel Meßner.


Bilder der Woche

Der »Mars Express« der Europäischen Weltraumorganisation hat in der Nähe des Mars-Südpols einen Engel (links) und ein Herz (rechts) entdeckt.

Ein Weihnachtsengel vom Mars

Nicht mit einer, nein gleich mit zwei festlichen Formen schmückt sich der Mars zu den Festtagen. Ein Engel und ein Herz zieren die Region in der Nähe des Mars-Südpols.


Unser Tipp

Weihnachtsbaum

Türchen 21

Das Digitalpaket »Weltentdecker« heute für 7,99 EUR statt 12,00 EUR.


Podcasts

Ein Wissenschaftler balanciert auf einem Drahtseil, das in einem unentwirrbaren Chaos zu enden scheint. Mit anderen Worten: Ein Doktorand.

»Sapsche«

Podcast: Methodisch inkorrekt - Die Rockstars der Wissenschaft

Sprache aus Geräuschen

WildMics Special - Corona Update 3

Der skeptische Podcast aus Hamburg


Themenseiten

Menschen in einer Münchner Fußgängerzone tragen wegen des Coronavirus eine Maske

Ein neues Coronavirus verändert die Welt

Das Coronavirus Sars-CoV-2 hat sich binnen weniger Monate weltweit verbreitet. Schutzmaßnahmen haben Wirkung gezeigt, doch in vielen Ländern steigen die Fallzahlen erneut.

Frankfurt am Main

Städte

Mehr als die Hälfte der Menschheit lebt bereits in Städten - Tendenz steigend. Werden die urbanen Zentren weiterhin unbegrenzt wachsen?


Wissen

Sars-CoV-2

Wie ist das Virus zu stoppen?

Die Zahl der Neuinfektionen steigt weiter. Welche Maßnahmen sind wirksam? Was ist mit Impfstoffen? Wie gut lässt sich Covid-19 behandeln? Die wichtigsten Antworten zum Coronavirus


Quiz

Urwald

Quiz Spektrum Geschichte 6/2020

Alles über frühe Metropolen und deren Untergang, und vieles mehr erfahren Sie in Spektrum Geschichte 6/2020. Testen Sie, was Sie bereits wissen!


Rätsel

138

Der Streichholzhund

Ist es möglich, nur zwei Hölzer umzulegen, damit der Hund anschließend nach rechts schaut?


SciLogs Logo

FÜNF Fragen zum neuen Corona mRNA-Impfstoff

5 Fragen zum neuen Corona mRNA-Impfstoff: Wie wirkt er? Was sind die Nebenwirkungen? Ging das nicht alles viel zu schnell?

Eine wissenschaftliche Spitzenleistung in der Gentechnik – Von der Corona-Impfung bald auch zur Behandlung von Krebs?

Die Trump-Administration, grosse Teile des US Kongresses, der brasilianische Präsident, der grösste Teil der deutschen AfD und bedeutende Teile der schweizerischen SVP haben in...

Deutsche Forscher veröffentlichen ersten 3D-Atlas des menschlichen Gehirns

Ein Gespräch mit der Spitzenforscherin Katrin Amunts über Erkenntnisfortschritte, Herausforderungen der KI und ein gesundes Gehirn

Der Bergrutsch am Hoxberg in Nalbach-Köprich

Weihnachten 1965 war für viele Familien in Nalbach-Köprich im Saarland nicht das, was sie noch wenige Tage vorher gedacht hatten. Denn dieses Weihnachten mussten sie in...

Der Apokalyptische Adventskalender

Damit euch im Lockdown nicht langweilig wird, habe ich nach längerer Pause wieder einen Adventskalender gemacht. Aber nicht irgendeinen, wir haben schließlich 2020.

Verschwörungsfragen 35: Karl Popper und George Soros zwischen Liberalismus und Verschwörungsglauben

Auch bei mir hat das Podcasten ein Vorurteil zertrümmert: Lange hatte ich mir einreden lassen, "die Deutschen" würden sich überhaupt nicht mehr für Philosophie...

AstroGeo Podcast: 1,8 Milliarden Sterne

Stiege man in ein Raumschiff und flöge hinaus ins All, so würde es schon bald dunkel werden. Die Sonne würde zu einem unauffälligen Lichtpunkt schrumpfen, die in einem Meer...

Jupiter und Saturn mit Mond

Sie sind etwa einen Monddurchmesser voneinander entfernt … und sie werden sich immer näher kommen. Zumindest bis Weihnachten. 

MENSCHEN-BILDER nominiert für "Wissenschaftsblog des Jahres"

Und wen interessiert's?

Einführung in die Cybernetics einer 2020 Cybernation. Teil 2

Cybersyntegration- rechnende Räume in Science und Science Fiction Das Kernthema welches sich durch die Beiträge von Spektrum Tensornetz zieht, ist mit einem anderen Brillenglas...

Anzeige
Anzeige

 
szmtag