Freitag, 24. Juli 2020

Bleibende Schäden nach Covid-19, Chinas Mars-Mission, Ganymed, 500 Jahre Hochwasserdaten, das Comeback der Kakapos

 
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24.07.2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die meisten Menschen sind nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 wieder ganz gesund. In wenigen Fällen hinterlässt das Coronavirus allerdings bleibende Schäden. Gefäße, Blutgerinnung, Nerven – all das kann langfristig betroffen sein. Die Frage, welche Langzeitfolgen eine überwundene Covid-19-Infektion genau haben kann und wie Patientinnen und Patienten zu helfen ist, beschäftigt zurzeit Mediziner und Wissenschaftler weltweit. Um herauszufinden, was bleibt, wenn das Virus geht, hat unser Autor Christian Heinrich unter anderem mit einem Betroffenen gesprochen. In der Statistik wird dieser längst als »genesen« geführt, er selbst aber beschreibt seinen Zustand etwas bescheidener: »Ich habe zumindest überlebt.«

Falls Ihnen nach besseren Neuigkeiten ist: Neuseelands Kākāpōs mögen zuletzt schwere Zeiten erlebt haben. Doch dank dem beherzten Einsatz von Tierärzten, gibt es dieses Jahr zahlreiche gesunde dicke Papageien.

Mit freundlichen Grüßen,
Alina Schadwinkel
alina.schadwinkel@spektrum.de

Auch bei jüngeren Covid-19-Patienten dauert es manchmal viele Monate, bis Lunge und Atemmuskulatur wieder voll leistungsfähig sind.

Was bleibt, wenn das Virus geht

Die meisten Menschen werden nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 wieder fit. Aber nicht alle. Langsam wird bekannt, für welch langfristigen Schäden Covid-19 sorgen kann.


Erbsen sind zwar lecker, enthalten aber schwer vedauliche Proteine
Proteine

Wie sich Erbsen gegen Feinde wappnen

Hülsenfrüchte schmecken gut, sind aber oft schwer verdaulich. Dahinter steckt ein cleverer Überlebenstrick, wie Forscher nun bei Erbsen beobachtet haben.

Die Ohrenqualle (Aurelia aurita) ist durchaus als sensible Schönheit der Ostsee zu bezeichen.
Ostsee

»Die durchsichtigen Ohrenquallen sind ungefährlich«

Die Quallen in der Ostsee sind dieses Jahr besonders groß. Warum es aber nicht unbedingt mehr Medusen gibt als sonst, erklärt die Meeresbiologin Ina Stoltenberg im Interview.

Der nachtaktive Kākāpō ist im Wesentlichen ein Pflanzenfresser, ziemlich dick und flugunfähig.
Artenschutz

Der dickste Papagei der Welt feiert sein Comeback

Eben noch waren Neuseelands Kākāpōs im Liebesrausch, schon drohte eine Seuche sie dahinzuraffen. Es folgten Ambulanzflüge, Blutprobenentnahmen und tägliche Fütterung.

Der Raumsonde Juno sind im Dezember 2019 Aufnahmen vom Nordpol des Jupitermondes Ganymed gelungen.
Juno-Mission

Das erste Bild von Ganymeds Nordpol

Jupiter bombardiert seine Monde mit Plasma. Stark betroffen: Ganymed, weil dieser keine Atmosphäre hat. Wie heftig die Einschläge sind, zeigt das erste Bild von seinem Nordpol.

Eine große, sich nicht brechende Welle auf dem Meer.
Klimawandel

Arktische Wellen um bis zu 6 Meter höher

Die Küsten der Arktis werden laut einer Analyse zweier Forscherinnen durch höhere Wellen bedroht. Sie warnen vor Erosion und Überschwemmungen durch meterhohe Brecher.

Überschwemmte Straße
500 Jahre Hochwasserdaten

Überschwemmungen in Europa haben zugenommen

Forscher analysieren fast 10 000 Hochwasserereignisse in Europa. Die letzten 30 Jahre sind offenbar eine der überschwemmungsreichsten Perioden in den vergangenen 500 Jahren.

Als der moderne Mensch einwanderte, ergab sich für die Füchse ein einfacherer Weg der Futterbeschaffung als zuvor.
Jagdverhalten

Füchse fraßen schon vor 40 000 Jahren Abfälle

Bereits zu Beginn des Jungpaläolithikums sollen Füchse ihren Speiseplan an jenen der Menschen angepasst haben. Fortan auf dem Speiseplan: Reste von Rentier und Mammut.

Das Foto zeigt den Start von »Tianwen-1«.
Tianwen-1

Chinas Raumschiff ist auf dem Weg zum Mars

Die Rakete »Langer Marsch 5« hat gehalten. Donnerstagfrüh brachte sie die chinesische Raumsonde »Tianwen-1« auf Kurs Richtung Mars. Dort soll sie nicht nur kreisen, sondern landen.


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Auszug, Politisierung, Studium und Karrierestart – den Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen erleben viele als turbulente und spannende Zeit.

Spektrum - Die Woche – 29/2020

In dieser Ausgabe widmen wir uns der Intelligenz, wie Covid-19 das Gehirn beeinträchtigen kann und wie es um die tiefe Geothermie steht.


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szmtag

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