Montag, 30. August 2021

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Es ist so weit...

Die Tage sind gezählt

Samstag, 28. August 2021

Das neue Spektrum Geschichte ist da!

 
Spektrum Geschichte Logo
Spektrum Geschichte
4/2021

Liebe Leserinnen und Leser!



Die Ersten waren die Clovis. Sie kamen aus Ostasien über die trockengefallene Beringstraße nach Nordamerika. Und vor rund 13 000 Jahren, als die Eiszeit am Abklingen war, stießen sie nach Süden vor. Dieses Szenario des »Clovis-first« galt jahrzehntelang nahezu dogmatisch als archäologische Wahrheit.



Doch vor rund zwei Jahrzehnten schwand die Gewissheit. Auf dem Doppelkontinent entdeckten Archäologen immer mehr Fundplätze, die einige Jahrtausende älter waren als die Clovis-Kultur. Offensichtlich waren Menschen bereits zuvor in Amerika heimisch gewesen. Wie viel früher, darüber ist nun Streit entbrannt. Viel mehr noch: Inzwischen hat sich durch Genanalysen der Kenntnisstand weiter verändert. Demnach lief die Erstbesiedlung sehr viel komplexer ab als bislang angenommen.



Jennifer Raff ist Expertin auf diesem Gebiet. Die Genetikerin und Anthropologin an der University of Kansas hat ab S. 12 aufgeschrieben, was Forscher momentan über die Erstbesiedlung wissen und welche Szenarien plausibel sind.



Die lange Geschichte des indigenen Amerika fand seit dem 16. Jahrhundert ein jähes und gewaltsames Ende. Kolonialisten, Freibeuter, Sklavenhändler bestimmten die weiteren Ereignisse. Mit wenigen Ausnahmen: 1791 befreiten sich die Sklaven von Saint-Domingue und gründeten einen eigenen Staat – Haiti. Das benachbarte Kuba geriet hingegen 1901 in eine erzwungene Abhängigkeit der USA. Was damals genau geschah, schildern unsere Autoren Hakan Baykal (ab S. 72) und Stephan Kroener (ab S. 38).



Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen


Karin Schlott

Karin<br /> Schlott
Spektrum Die Woche 4/2021 Cover

Schottland | Bier aus Schiffswrack war mit seltener Hefe gebraut
Imperium Romanum | Der Friedhof der Geköpften
Deutschland | Uraltes Kunstwerk der Neandertaler
Archäogenetik | Übers Eis nach Amerika
Glanzstücke | Ruinen aus Kork
US-Expansionismus | Der Griff nach Kuba
Bjerringhøj | Der Wikinger in der falschen Kiste
Dante Alighieri | Aus der Hölle übers Fegefeuer ins Paradies
Hemmer und Meßner erzählen | Kleine Geschichte der Sonntagsfrage und einer peinlichen Wahlprognose
Nesher-Ramla-Homo | Ein neuer Zweig im Stammbusch des Menschen
Haiti | Die Revolution der Sklaven
Ganz und in Farbe | Das Kriegsgetöse der Kelten


Weitere Neuerscheinungen

Spektrum - Die Woche – 34/2021

In dieser Ausgabe widmen wir uns unter anderem den Waldbränden am Mittelmeer, neuen Techniken zur Früherkennung von Feuer sowie der Frage, welchen Pilz man auf eine Reise zu anderen Planeten mitnehmen sollte.

Spektrum Kompakt – Humor - Lachen macht das Leben leichter

Heute schon gelacht? Ob laut mit anderen oder nur leise in sich hinein: Humor macht vieles leichter. Warum das so ist, welcher Clou hinter einem richtig guten Scherz steckt und weshalb auch Wissenschaftskommunikation mit ...

Spektrum - Die Woche – 33/2021

Spektrum Kompakt – Nord- und Ostsee - Am Rand des Atlantiks

Nord- und Ostsee sind beliebte Ferienregionen. Kein Wunder: An und vor ihren Küsten lässt sich nicht nur entspannen, sondern auch viel entdecken und erleben. Auch historisch haben die Regionen viel zu bieten. Und auf ...

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Freitag, 27. August 2021

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BMU-PM: Schulze: „Fledermäuse brauchen unseren besonderen Schutz“

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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Regine Zylka (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
Stephan Gabriel Haufe, Andreas Kübler, Astrid Scharf, Christopher Stolzenberg
und Bastian Zimmermann

 

Telefon: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmu.bund.de   Internet: www.bmu.de/presse
Twitter: www.twitter.com/bmu   Youtube: www.youtube.com/umweltministerium
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Pressedienst Nr. 207/20
Berlin, 27. August 2021

 

 

Naturschutz / Artenschutz

Schulze: „Fledermäuse brauchen unseren besonderen Schutz“

Bundesumweltministerin würdigt Engagement anlässlich der 25. Internationalen Fledermausnacht

Am kommenden Wochenende findet die 25. Internationale  Fledermausnacht mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums statt. Mit der seit 25 Jahren jährlich stattfindenden Aktion soll das öffentliche Interesse für Fledermäuse geweckt und ihr Schutz gefördert werden. Auf dem Programm stehen bundesweit an vielen Orten zahlreiche Veranstaltungen – so auch nächtliche Führungen mit Taschenlampen und Bat-Detektoren, die Fledermausrufe hörbar machen. Hauptveranstalter in Deutschland ist der Naturschutzbund (NABU), die Aktionen im Rahmen der „Bat Night 2021“ werden von zahlreichen Fledermaus-Aktiven und Freiwilligen unterstützt.  

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Fledermäuse sind weniger gruselig, als viele glauben mögen – sie sind Teil funktionierender Ökosysteme, auch bei uns. Alle  25 Fledermausarten, die es in Deutschland gibt, ernähren sich  von Insekten. Deshalb ist der massive Insektenschwund auch für Fledermäuse ein Problem. Den nachtaktiven Säugetieren fehlen aber nicht nur Nahrungsquellen, sondern auch zunehmend geeignte Quartiere - durch Abholzungen alter Bäume oder wenn bei der Sanierung von alten Gebäuden kein geeignter Ausgleich geschaffen wird. Deshalb danke ich allen, die sich mit großem Engagement für den Erhalt der gefährdeten und streng geschützten Fledermäuse einsetzen und darüber aufklären, wie Fledermäuse besser geschützt werden können.“

In Deutschland sind 25 Fledermausarten nachgewiesen. Hiervon ist allerdings fast die Hälfte in ihrem Bestand gefährdet. Zu den Hauptgründen für ihren Rückgang zählen die Zerstörung von Quartieren und Lebensräumen, der Einsatz von Bioziden und der Verlust ihrer Hauptnahrungsquelle: den Insekten.

Mit Mitteln des Bundesumweltministeriums (BMU) werden zahlreiche Projekte durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördert, die sich Fledermäusen und den Ursachen für ihre Gefährdung sowie konkreten Maßnahmen und Aktionsplänen widmen: Im Bundesprogramm Biologische Vielfalt läuft beispielsweise derzeit ein Projekt zum Schutz des Lebensraumes der „Mopsfledermaus“. Ein weiteres aktuelles Projekt befasst sich mit den Auswirkungen des Insektenrückgangs auf Fledermäuse am Beispiel des „Grauen Langohrs“.

Europaweit kümmert sich das UN-Abkommen EUROBATS, das Ende dieses Jahres seinen 30. Jahrestag begeht, um den Schutz europäischer Fledermäuse sowie um die Organisation der „International Bat Night“. Das Bundesumweltministerium unterstützt EUROBATS dabei finanziell. Die “Internationale Fledermausnacht“ findet seit 25 Jahren jährlich am letzten Augustwochenende in mittlerweile allen Mitgliedsstaaten des Abkommes statt. In Deutschland werden die Aktivitäten hauptsächlich vom NABU organisiert.

Weitere Informationen:

  • Umfassende Informationen zur 25. Internationalen Fledermausnacht und den einzelnen  Veranstaltungen finden Sie beim Naturschutzbund Deutschland (NABU) unter: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/batnight/index.html
  • Weitere Informationen zu Fledermäusen und zum EUROBATS-Abkommen finden Sie auf den Seiten des BMU unter: https://www.bmu.de/WS3752
  • Weitere Details zum EUROABATS-Abkommen (in Englisch) sind einsehbar unter: https://www.eurobats.org/
  • Beim Bundesamt für Naturschutz (BfN) sind ebenfalls Informationen zu EUROBATS erhältlich: https://www.bfn.de/themen/artenschutz/regelungen/wandernde-tierarten/eurobats.html
  • Hier erhalten Sie Informationen, dass in Deutschland heimische Fledermausarten keine Covid 2 – Erreger sind: https://www.eurobats.org/sites/default/files/documents/pdf/COVID-19/Informationsblatt-Fledermaeuse-und-SARS-CoV-2.pdf
  • Informationen zum Mopsfledermaus-Projekt sind beim BfN zu finden unter: https://biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm/projekte/projektbeschreibungen/schutz-und-foerderung-der-mopsfledermaus-in-deutschland.html

 


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BMU-PM: Schulze: Wasser ist Schlüsselressource für Klimavorsorge

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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Regine Zylka (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
Stephan Gabriel Haufe, Andreas Kübler, Astrid Scharf, Christopher Stolzenberg
und Bastian Zimmermann

 

Telefon: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmu.bund.de   Internet: www.bmu.de/presse
Twitter: www.twitter.com/bmu   Youtube: www.youtube.com/umweltministerium
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Pressedienst – Nr.206/21
27. August 2021

 

 

Klima/ Internationales


Schulze: Wasser ist Schlüsselressource für Klimavorsorge

Bundesumweltministerin spricht heute beim Abschlussplenum der Weltwasserwoche

Zum Abschluss der diesjährigen Weltwasserwoche ruft Bundesumweltministerin Svenja Schulze die internationale Gemeinschaft dazu auf, sich für eine Wasser- und Sanitärversorgung für alle einzusetzen – eines der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die UN-Wasserkonferenz 2023 in New York. Die Ministerin spricht heute (18 Uhr) beim Abschlussplenum der Weltwasserwoche, der führenden Veranstaltung zu globalen Wasserfragen, die vom Stockholm International Water Institute (SIWI) ausgerichtet wird. Mit dem Thema „Building Resilience Faster“ hat sich die Weltwasserwoche globalen Herausforderungen wie der Klimakrise, Wasserknappheit, Ernährungssicherheit und den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie angenommen.

Schulze: „Wasser ist die Grundlage jeglichen Lebens. Der Schutz unserer Wasserressourcen ist daher unverzichtbar. Wasser ist auch die Schlüsselressource zu einer klimaresilienten Zukunft. Die Umsetzung des Nachhaltigkeitsziels 6 Wasser und Sanitärversorgung für alle muss daher dringend weltweit mehr Fahrt aufnehmen. Deutschland hat mit den „Bonn Water Dialogues for Results“ politische Empfehlungen erarbeitet, die von immer mehr Regierungen und Organisationen unterstützt werden. Ich lade alle, die noch nicht dabei sind, ein, sich anzuschließen.“

Die Hochwasserkatastrophen in Westeuropa und China, verheerende Waldbrände am Mittelmeer und in den USA, die Dürre auf Madagaskar – die dramatischen Bilder sind allgegenwärtig. Extremwetterereignisse demonstrieren bereits heute die Folgen der Klimakrise. Wasser ist dabei das Medium, durch das die Auswirkungen am sichtbarsten werden. Rund 74% aller Naturkatastrophen zwischen 2001-2018 waren wasserbedingt, und mehr als drei Milliarden Menschen von Überschwemmungen und Dürren betroffen.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, setzt sich das Bundesumweltministerium sowohl national als auch international für die beschleunigte Umsetzung des Nachhaltigen Entwicklungsziels (SDG) 6 der Agenda 2030 – „Wasser und Sanitärversorgung für alle“ ein. Im Juni hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze den Entwurf einer Nationalen Wasserstrategie vorgestellt, um die Wasserversorgung für Mensch und Umwelt in Deutschland dauerhaft zu sichern.

Auch über die Grenzen Deutschlands hinweg setzt sich das Bundesumweltministerium für Wasser ein, beispielsweise durch den Vorbereitungsprozess der UN-Wasserkonferenz 2023 in New York. Als Teil davon hat das Bundesumweltministerium in diesem Jahr einen internationalen Wasserdialog ins Leben gerufen – die „Bonn Water Dialogues for Results“. Gemeinsam mit Staaten aus allen Weltregionen, der Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft sowie relevanten internationalen Organisationen, und unterstützt durch weitere Bundesministerien, entwickelte das Bundesumweltministerium konkrete Handlungsempfehlungen, um bis 2030 die wasserbezogenen Nachhaltigskeitsziele weltweit zu erreichen. Der Dialog gipfelte in einer virtuellen Ministerkonferenz im Juli mit Teilnehmenden aus 87 Ländern. Deutschland wird sich weiterhin aktiv in den Vorbereitungsprozess einbringen. Die Bundesregierung hat bereits finanzielle und inhaltliche Unterstützung zugesagt.

Weitere Informationen:

 

 

 


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