Freitag, 28. Mai 2021

BMU-PM: Bundesumweltministerium startet neue Förderrunde für GreenTech-Unternehmen

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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Regine Zylka (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
Stephan Gabriel Haufe, Andreas Kübler, Astrid Scharf, Christopher Stolzenberg
und Bastian Zimmermann

 

Telefon: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmu.bund.de   Internet: www.bmu.de/presse
Twitter: www.twitter.com/bmu   Youtube: www.youtube.com/umweltministerium
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Pressedienst Nr. 111/21
Berlin, 28. Mai 2021

 

 

 

 

Wirtschaft und Umwelt

Bundesumweltministerium startet neue Förderrunde für GreenTech-Unternehmen

Neue Förderrichtline der „Exportinitiative Umwelttechnologien“ (EXI) veröffentlicht

Das Bundesumweltministerium hat eine neue Förderrunde der “Exportinitiative Umwelttechnologien” (EXI) gestartet. Das Förderprogramm wird um weitere 3 Jahre verlängert und unterstützt deutsche GreenTech-Unternehmen bei der internationalen Marktvorbereitung. Gefördert werden Projektideen in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Wasser- und Abwasserwirtschaft, nachhaltiger Konsum, Mobilität sowie nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung mit einem Gesamtvolumen von rund 19 Mio. Euro. Erstmalig fördert die EXI auch Projekte zum Thema „grüne“ Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien, insbesondere mit Fokus auf dezentrale, netzferne Lösungen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Die deutsche GreenTech-Branche ist ein Garant für einen zukunftsfähigen Standort Deutschland. Was die starken deutschen GreenTech-Unternehmen leisten, ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern macht auch unsere Volkswirtschaft stärker und krisenfester. Gleichzeitig nimmt der globale Wettbewerb in der GreenTech-Branche weiter zu. Auch andere haben die Chancen dieses Marktes erkannt. Deutschland muss sich dem Wettbewerb stellen und seine Spezialisierung bei Umweltinnovationen und Dienstleistungen weiter ausbauen.“  

Die neue Förderrichtlinie der EXI wurde in dieser Woche veröffentlicht. Bis zum 21. Juni 2021 können sich insbesondere deutsche Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft -  ausdrücklich auch kleine und mittlere Unternehmen -, Vereine und Verbände sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit ihrer GreenTech-Projektidee um eine Förderung bewerben. 

Die EXI-Projekte sollen wegweisend sein hin zur Anwendung smarter GreenTech-Komponenten und innovativer Lösungen im Bereich der Umwelttechnologien „Made in Germany“. Der Transfer von deutschem Know-how, Produkten und Dienstleistungen im GreenTech-Bereich kann so zur Umsetzung höherer Umweltstandards und gesetzlicher Vorgaben beitragen. Auch können Anwender*innen, zum Beispiel in Kläranlagen oder auf Deponien, dazu befähigt werden, Prozesse zu optimieren und so zu besseren Lebensbedingungen für die Menschen in den Zielregionen beitragen.

Weitere Informationen zur Förderrichtlinie „Exportinitiative Umwelttechnologien“ und den Förermodalitäten finden Sie unter: www.exportinitiative-umweltschutz.de/de/foerderung Bis zum 21.06.2021 (23:59 Uhr, MESZ) können die Projektskizzen eingereicht werden.

Zur „Exportinitiative Umwelttechnologien“ des BMU:

Seit 2016 unterstützt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) mit seinem Förderprogramm den deutschen GreenTech-Mittelstand dabei, innovative Umwelttechnologien „Made in Germany“ zu verbreiten. In den Zielländern sollen optimierte Umfeldbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung und bessere Umwelt- und Lebensbedingungen (SDG-Umsetzung) geschaffen werden.

Die Projekte der BMU-Exportinitiative Umwelttechnologien tragen durch die Unterstützung geeigneter Infrastrukturen dazu bei, grüne Daseinsvorsorge und umweltgerechte Dienstleistungen weltweit zu implementieren.

Weiterführende Informationen zur BMU-Exportinitiative finden Sie unter: https://www.exportinitiative-umweltschutz.de

Zum EXI-Newsletter können Sie sich anmelden unter: https://www.exportinitiative-umweltschutz.de/de/aktuelles/newsletter

 

Weiterführende Links finden Sie unter:

Green-Tech Atlas 2021 des Bundesumweltministeriums: www.bmu.de/PU650

Ecofinder – Portal für Organisationen und Unternehmen aus der Umwelt- und Energiebranche:

https://www.ihk-ecofinder.de/startseite

 


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Wie wäre es denn mit einer neuen Rätselserie?

Alsos das selöbe, wie wir schon einmal hatten, also jeden Monat ein neues Rätsel mit Lösungsmöglichkeite bis zum jeweils letzten des Monats, Anschließend wieder eine regressive Auszahlung.

Das erste folgt dann ab nächsten Monat, wenn ihr Glück habt


Mit Daten in die Welt von morgen blicken

 
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Spektrum informiert
28.05.2021

Liebe Leserin, lieber Leser,

Wissenschaftler durchdringen die komplexen Systeme der Umwelt immer besser. Das gilt sogar für komplexe Vorgänge wie dem Wetter, wo sich kleinste Abweichungen in den Strömungen dramatisch auswirken. Niederschläge und Temperaturen lassen sich Dank trickreicher Algorithmen und leistungsfähiger Supercomputer immer zuverlässiger vorhersagen. Und nicht zuletzt sollen solche Werkzeuge mehr Informationen zu den Veränderungen liefern, die der Klimawandel bringen wird – sowie zu den Strategien, mit denen wir ihm begegnen können. Wie Wissenschaftler mit Daten in die Welt von morgen blicken, lesen Sie in der neuen Spektrum Spezial-Ausgabe «Modelle für die Erde«, die ab heute im Handel ist.

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
Anke Walter

Spezial Physik - Mathematik - Technik 2/2021

Modelle für die Erde - Mit Daten in die Welt von morgen blicken: Simulationen: Wie Wetter und Klima berechenbar werden • Hydrologie: Bedrohte Wassertürme des Planeten • Vulkanausbrüche: Auf dem Weg zur Eruptionsprognose

Kunst, Kitsch und Kreativität

Ist das Kunst, oder kann das weg? Ein beliebter Satz, hinter dem viel mehr steckt, als man zuerst vielleicht denkt. Denn was ist eigentlich Kunst? Wo ist die Grenze zu Kitsch?

21/2021

Die Vogelgrippe grassiert derzeit in Deutschland, doch sie wird kaum beachtet. Dabei könnte der Erreger die nächste Pandemie auslösen. Außerdem in dieser Ausgabe: der Friedhof der Geköpften und Mysterien aus dem Bienenstock.

Dossier 3/2021

Gefühlte Wahrheit: Warum moralische Werte oft mehr zählen als Fakten • Entschlüsselter Geist: Wie unser Gehirn die Zukunft simuliert • Große Visionen: Soll sich der Mensch technisch aufrüsten?

4/2021

Chia, Avocado oder Goji gelten als Superfoods. Dabei stehen heimische Samen und Beeren ihnen in nichts nach. Außerdem in dieser Ausgabe: was gegen chronische Migräne hilft und wieso immer mehr junge Menschen stürzen.


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BMU-PM: ​​​​​​​BMU investiert 2020 über 600 Millionen Euro für Klimaschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern

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Pressedienst Nr. 110/21
Berlin, 28. Mai 2021

 

Klimaschutz/International
BMU investiert 2020 über 600 Millionen Euro für Klimaschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern

Das Bundesumweltministerium (BMU) investiert in internationale Klimaschutzprojekte auf Rekordniveau. 2020 hat das BMU insgesamt 385 laufende und neue Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern mit 601,2 Millionen Euro aus der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) gefördert. 2019 waren es noch 467 Millionen Euro, 2018 etwa 410 Millionen. Der notwendige Neustart nach der Pandemie wird so mit ambitioniertem Klimaschutz und dem Schutz der Biodiversität verbunden.

Parlamentarische Staatssekretärin Schwarzelühr-Sutter: „Wir hatten zunächst befürchtet, dass die Partnerländer der Internationalen Klimaschutzinitiative im globalen Süden ihre Kooperationen bei den Klima- und Biodiversitätsprojekten nicht aufrechterhalten können. Dies ist zum Glück nicht eingetreten. Natürlich sind der Schutz der Biodiversität und des Klimas in vielen Ländern wegen der Gesundheitskrise eine besondere Herausforderung. Gerade deshalb ist die IKI so wertvoll. Ich bin sehr froh, dass wir unser IKI-Engagement sogar noch steigern konnten.“

Seit der Gründung der IKI 2008 unterstützt das BMU Entwicklungs- und Schwellenländer bei Klimaschutzmaßnahmen, Klimaanpassung, der Wiederherstellung von Wäldern und anderen Ökosystemen sowie dem Schutz der Biodiversität. Insgesamt hat die IKI seit ihrer Gründung über 750 Projekte mit insgesamt 4,5 Milliarden Euro bewilligt. Von den 385 laufenden Projekten im Jahr 2020 sind bis Ende Dezember 109 Projekte neu bewilligt, verlängert oder aufgestockt worden. Die gut 600 Millionen Euro verteilen sich nach vier Förderbereichen der IKI wie folgt:

  • Projekte, die vor allem die Minderung von Treibhausgasemissionen zum Ziel haben: 393 Millionen Euro
  • Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels: 108 Millionen Euro
  • Projekte zur Erhaltung natürlicher Kohlenstoffsenken und Wälder: 53 Millionen Euro.
  • Projekte zum Schutz der biologischen Vielfalt: 65 Millionen Euro. IKI-Projekte arbeiten jedoch selten ausschließlich zu einem Förderbereich. Herausgerechnete Zusagen für Biodiversität aus Projekten anderer Förderbereiche summieren sich zusätzlich auf 73 Millionen Euro, sodass die Gesamtzusagen für Biodiversität im Jahr 2020 anteilig bei knapp 138 Mio. Euro (22%) liegen.

Im vergangenen Jahr hat die IKI ihre Förderungen darauf ausgerichtet, Klimaschutz und den Schutz der Biodiversität zu unmittelbaren Schrittmachern des wirtschaftlichen Neustarts und der wirtschaftlichen Sicherheit zu entwickeln. Mit dem sogenannten Corona Response-Paket, dem jährlichen thematischen Förderaufruf 2020 und der Ambitions-Initiative der sogenannten NAMA Fazilität („Nationally Appropriate Mitigation Action“ ist ein Konzept für Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern) für besonders ambitionierte Minderungsprojekte konnten über 400 Millionen Euro für den grünen Wiederaufbau ausgeschrieben werden. Das hilft, die sozialen und ökonomischen Folgen der Pandemie zu bewältigen. Indigene Bevölkerungsgruppen werden unterstützt, die Artenvielfalt erhalten, Schutzgebiete und Pufferzonen gestärkt, nachhaltige Stadtentwicklung und die Energiewende gefördert. Außerdem werden in acht Ländern sogenannte Economic Advisors finanziert.
 

Beispiele wichtiger Projekte und Fonds 2020:

  • Scale Up Finance Sector - 30 by 30 Zero (20 Millionen Euro): Die Finanzierung von ambitioniertem Klimaschutz in Schwellenländern steht verschiedenen Hürden gegenüber wie z.B. einem begrenzten Verständnis von klimabezogenen Finanzprodukten bei Banken und Kapitalmärkten. Das Projekt setzt hier auf Politik-, Markt- und Finanzmarktebene an, um bis 2030 den Anteil der Klimakredite am gesamten Kreditportfolio der beteiligten Banken auf 30 Prozent zu erhöhen.
     
  • Regeneration Initiative (10 Millionen Euro aus dem Corona-Response-Paket): Die Initiative unterstützt gut funktionierende entwaldungsfreie Lieferketten für nachhaltig produzierten Kaffee und Kakao im Tropengürtel Afrikas, die durch die Auswirkungen der Corona Krise gefährdet sind. Damit soll die Einkommensquelle der vom Wald abhängigen Gemeinden, die sich zu einer nachhaltigen Bewirtschaftung verpflichtet haben, erhalten werden.
     
  • Biodiversitätsfinanzierungsinitiative (BIOFIN II - Aufstockung um 20 Mio. Euro aus dem IKI-Corona-Response Paket): Die Initiative unterstützt Entwicklungs- und Schwellenländer bei der Bewältigung der Auswirkungen von COVID-19 auf die Biodiversität durch Maßnahmen im Bereich Biodiversitätsfinanzierung und Ressourcenmobilisierung. Der Abbau biodiversitätsschädlicher Ausgaben und Subventionen und die Integration von Biodiversität in den Finanzsektor spielen dabei eine wichtige Rolle. BIOFIN unterstützt Partnerländer zudem bei der stärkeren Berücksichtigung von Biodiversität und Klima in Konjunkturpaketen als Antwort auf die Auswirkungen der Pandemie.
     
  • Langfristige Dekarbonisierungspfade basierend auf Power-to-X (20 Millionen Euro): Das PtX Pathways-Projekt unterstützt die Entwicklung nachhaltiger Wasserstoff-/PtX-Märkte als Baustein für die Energiewende in Marokko, Südafrika und Argentinien. Beispielsweise soll in Marokko eine PtX-Pilotanlage inkl. Direct Air Capture die gesamte PtX-Wertschöpfungskette demonstrieren und damit den Weg für die Skalierung und Kapazitätsentwicklung ebnen.
     
  • Saubere, bezahlbare und sichere Energie für Südostasien (CASE) (rund 19,5 Millionen Euro aus dem Corona Response Paket): Die Partnerländer des Projekts (Indonesien, Philippinen, Thailand, Vietnam) sind aktuell für 80 Prozent des Energieverbrauchs der schnell wachsenden Region Südostasien verantwortlich. Das Projekt unterstützt deshalb die Energiewende in diesen Ländern sowie in Laos mit ambitionierten Klimazielen. Hierfür baut es eine Wissensplattform auf, beteiligt sich am regionalen Fachdialog und berät die Regierungen dazu, wie Green Recovery sowohl die wirtschaftliche Erholung als auch eine Energiewende aus der Kohle in Einklang bringen kann.
     
  • Ökosystembasierte Anpassung und Waldwiederaufbau in vulnerablen ländlichen Gemeinden des Biologischen Korridors in der Karibik (rund 19,8 Millionen Euro): Das Traumreiseziel Karibik und seine wertvollen Ökosysteme sind sehr stark von den Auswirkungen des Klimawandels und Übernutzung bedroht. Das Projekt erhöht mit Maßnahmen ökosystembasierter Anpassung (EbA) die Widerstands- und die Anpassungsfähigkeit von Mensch und Natur in den Partnerländern. Gleichzeitig verbessert es die Lebensgrundlagen der ländlichen Bevölkerung und unterstützt bei Aufforstung und Bodenverbesserung, angepassten Produktionstechniken und der Optimierung von Wertschöpfungsketten.
     
  • Unterstützung für indigene und lokale Gemeinschaften bei der Erhaltung ihrer Gebiete und Territorien (ICCAs – weitere 15 Mio. Euro aus dem Corona Response Paket): Das Projekt unterstützt indigene und lokale Bevölkerungsgruppen in 45 Ländern bei der Bewahrung ihres traditionellen Lebensraums und der Biodiversität. Zudem soll das Projekt die Widerstandsfähigkeit dieser durch die Pandemie besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen sichern. 
     

Weitere Informationen:


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BMU-PM: BMU makes 2020 climate investments of over 600 million euros in developing countries and emerging economies

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Editor: Federal Ministry for the Environment,
Nature Conservation and Nuclear Safty
Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
editorial staff: Regine Zylka (responsible), Nikolai Fichtner,
Stephan Gabriel Haufe, Andreas Kübler, Astrid Scharf,
Christopher Stolzenberg and Bastian Zimmermann

Telephone: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmu.bund.de   Website: www.bmu.de/presse
Twitter: www.twitter.com/bmu   Youtube: www.youtube.com/umweltministerium
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Press service no. 110/21
Berlin, 28 May 2021

 

Climate action/international
BMU makes 2020 climate investments of over 600 million euros in developing countries and emerging economies

The Federal Environment Ministry (BMU) investments in international climate projects reach a record high. In 2020, the BMU supported a total of 385 ongoing and new projects in developing countries and emerging economies with 601.2 million euros under the International Climate Initiative (IKI). In 2019, investments totalled 467 million euros and some 410 million in 2018. The necessary recovery after the pandemic will therefore be combined with ambitious climate action and biodiversity conservation.

Parliamentary State Secretary Rita Schwarzelühr-Sutter remarked: “Initially, we were worried that the partner countries of the International Climate Initiative in the global South would not be able to maintain their cooperation in climate and biodiversity projects. Fortunately, this didn’t happen. Of course, conserving biodiversity and mitigating climate change is particularly challenging in many countries because of the health crisis. That is precisely why the IKI is so important. I am really pleased that we were even able to increase our IKI commitment.”

Since the IKI was founded in 2008, the BMU has supported developing countries and emerging economies in climate change mitigation and adaptation measures, the restoration of forests and other ecosystems and biodiversity conservation. The IKI has approved funding of 4.5 billion euros for over 750 projects since it was launched. Of the 385 ongoing projects in 2020, 109 were newly approved, extended or topped up prior to the end of December 2020. The some 600 million euros were distributed across the four funding areas of the IKI as follows:

  • Projects aimed at reducing greenhouse gas emissions: 393 million euros
  • Projects to adapt to the impacts of climate change: 108 million euros
  • Projects to conserve natural carbon sinks and forests: 53 million euros.
  • Projects to conserve biological diversity: 65 million euros. IKI projects seldom focus exclusively on one funding area. Financial commitments to biodiversity from projects in other funding areas add up to an additional 73 million euros, thus the total funding for biodiversity for 2020 stands at almost 138 million euros (22%).

Over the past year, the IKI has focussed its funding on developing climate action and biodiversity conservation into immediate drivers that will set the pace for economic recovery and economic security. Over 400 million euros were tendered for the green recovery with the IKI Corona Response Package, the annual thematic selection procedure 2020 and the Ambition Initiative of the NAMA Facility (Nationally Appropriate Mitigation Action) for especially ambitious mitigation projects. This helps address the social and economic impacts of the pandemic. The funding goes towards supporting indigenous groups, conserving biological diversity, strengthening protected areas and buffer zones, and promoting sustainable urban development and the energy transition. In addition, financing is provided for economic advisors in 8 countries.
 

Examples of important projects and funds in 2020:

  • Scale up Finance Sector - 30 by 30 Zero (20 million euros): Financing ambitious climate action in emerging economies faces a number of hurdles, for instance, a limited understanding of climate finance products in banks and capital markets. The project works at political, market and financial market level and aims to increase the share of climate lending in the participating banks’ total credit portfolio to 30% by 2030.
     
  • Regeneration Initiative (10 million euros from the Corona Response Package): The initiative supports well-functioning deforestation-free supply chains for sustainably produced coffee and cocoa in Africa’s tropical belt, which are at risk due to the impacts of the coronavirus crisis. This will help maintain income sources for forest-dependent communities that have committed to sustainable management.
     
  • Biodiversity Finance Initiative (BIOFIN II - topped up with 20 million euros from the IKI Corona Response Package): The initiative supports developing countries and emerging economies in dealing with the impacts of the COVID-19 pandemic on biodiversity through measures in the area of biodiversity financing and resource mobilisation. Reducing expenditure and subsidies that are harmful to biodiversity and integrating biodiversity into the finance sector play an important role here. BIOFIN also supports partner countries in efforts to give greater consideration to biodiversity and the climate in economic stimulus packages in response to the impacts of the pandemic.
     
  • Enabling Long Term Decarbonisation Pathways through PtX (20 million euros): The PtX Pathways project supports the development of sustainable hydrogen/PtX markets as a building block for the energy transition in Morocco, South Africa and Argentina. For instance, in Morocco a pilot plant for PtX (e-fuel) with direct air capture will demonstrate the full PtX value chain and pave the way for technology uptake and capacity development.
     
  • Clean, Affordable and Secure Energy for Southeast Asia (CASE) (approx. 19.5 million euros from the Corona Response Package): The project’s partner countries (Indonesia, the Philippines, Thailand, Vietnam) are currently responsible for 80% of energy consumption in the rapidly growing region of Southeast Asia. The project therefore supports an energy transition in these countries and in Laos with ambitious climate goals. To this end, the project is developing a knowledge platform and also participating in the regional specialist dialogue and advising the governments on how green recovery can harmonise both economic recovery and an energy transition away from coal.
     
  • Ecosystem-based adaptation and forest restoration in vulnerable rural communities within the Caribbean Biological Corridor (approx. 19.8 million euros): The dream holiday destination the Caribbean and its valuable ecosystems are under severe threat from the impacts of climate change and human overuse. The project uses ecosystem-based adaptation (EbA) measures to increase the resilience and adaptability of the people and ecosystems in the partner countries. At the same time, the project improves the livelihoods of the rural populations and supports afforestation and soil improvement, adapted production techniques and the optimisation of value chains.
     
  • Support to indigenous peoples’ and community conserved areas and territories (ICCAs – an additional 15 million euros from the Corona Response Package): The project supports indigenous and local communities in 45 countries in preserving their traditional territories and protecting biodiversity. In addition, the project aims to ensure the resilience of these communities which are particularly vulnerable due to the pandemic. 
     

Further information:

 


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Spektrum der Wissenschaft Spezial Physik - Mathematik - Technik 2/2021

 
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Spektrum Spezial Physik - Mathematik - Technik
2/2021

Spektrum Spezial Physik - Mathematik - Technik 2/2021 Cover

Modelle für die Erde - Mit Daten in die Welt von morgen blicken


Die meisten Vorgänge auf der Welt sind überwältigend komplex. Bereits das Wetter der nächsten Tage ist so schwer vorhersehbar, dass die Menschen über Jahrhunderte versucht haben, mit Bauernregeln ein wenig Struktur im atmosphärischen Chaos zu finden. Viele Vorgänge waren in der Fachwelt lange umstritten. So waren jahrzehntelange Messungen und Modellierungen nötig, bis sich die Feststellung etabliert hat, dass die Erde durch die seit der Industrialisierung zusätzlich ausgestoßenen Treibhausgase dramatisch wärmer wird. Der Erkenntnisgewinn in den letzten Jahrzehnten ist groß, aber immer noch treten unvorhersehbare Extremereignisse auf, die die Wissenschaft zu immer neueren Methoden inspiriert.

In diesem Sonderheft sind die wichtigsten Artikel zum Thema Erde, Umwelt, Klimawandel und Modellierung bzw. Simulation von physikalischen Prozessen zusammengefasst.

(28. Mai 2021)


Auszug aus dieser Ausgabe

Editorial

Das Unfassbare begreifen

Hier kostenfrei herunterladen.

Bestandsaufnahme

Ökosysteme: Deutschland im Klimawandel

Die weltweiten Veränderungen wirken sich auch hier zu Lande aus. Worauf genau müssen wir uns in den kommenden Jahrzehnten einstellen – und welche Strategien können dabei helfen?

Bestandsaufnahme

Proxydaten: Chronisten der Erdgeschichte

Bäume, kilometerdicke Eispanzer und Millionen Jahre alte Sedimente zeichnen fortlaufend Informationen über die Umweltbedingungen der Erde auf.

Bestandsaufnahme

Interview: Korallen als Temperaturtagebuch

Henry C. Wu ergründet, was Korallenriffe über die Vergangenheit der Ozeane erzählen.

Zukunftsszenarien

Simulationen: Wie ein Klimamodell entsteht

Mathematische Methoden erfassen die vielfältigen physikalischen Vorgänge auf der Erde und geben zunehmend detailreichere Einblicke in Strömungen auf verschiedensten Skalen.

Zukunftsszenarien

Sozioökonomie: Fünf Wege in wärmere Welten

Bisherige Projektionen basieren auf unterschiedlichen, teilweise umstrittenen Annahmen. Ein neuer Satz von Narrativen soll Lücken schließen.

Zukunftsszenarien

Meteorologie: Die 28-Tage-Wettervorhersage

Selbst einen Monat im Voraus sind zumindest einige atmosphärische Vorgänge immer besser berechenbar.

Überwachte Gipfel

Hydrologie: Wasser aus den Bergen

Mit Daten aus Hochlagen rund um den Globus ermitteln Forscher, wie sich dort Niederschläge und Schmelzvorgänge verändern.

Überwachte Gipfel

Vulkanforschung: Auf dem Weg zur Eruptionsprognose

Seismografen, Satellitendaten und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, drohende Ausbrüche künftig zuverlässig anzukündigen.

Die Welt im Labor

Ozeane: Monsterwellen auf der Spur

Seit Jahren streiten Wissenschaftler darüber, wie die legendären und rätselhaften Giganten des Meeres entstehen. Ein neuer Ansatz könnte sie vorhersagen.

Die Welt im Labor

Luftverschmutzung: Wie Stadtgase zu Feinstaub kondensieren

Bisherige Beobachtungen widersprechen dem gängigen Verständnis davon, wie sich Schwebstoffe bilden. Experimente liefern eine mögliche Erklärung.

Die Welt im Labor

Brandkatastrophen: Tödliche Feuersäulen

Feuertornados sind selten, aber extrem zerstörerisch. Fachleute stellen sie im Labor nach und analysieren die wenigen bekannten Fälle, um sie besser zu verstehen.


Weitere Neuerscheinungen

Spektrum - Die Woche – 21/2021

Die Vogelgrippe grassiert derzeit in Deutschland, doch sie wird kaum beachtet. Dabei könnte der Erreger die nächste Pandemie auslösen. Außerdem in dieser Ausgabe: der Friedhof der Geköpften und Mysterien aus dem ...

Spektrum Kompakt – Kunst, Kitsch und Kreativität

Ist das Kunst, oder kann das weg? Ein beliebter Satz, hinter dem viel mehr steckt, als man zuerst vielleicht denkt. Denn was ist eigentlich Kunst? Wo ist die Grenze zu Kitsch?

Spektrum - Die Woche – 20/2021

Varianten von Sars-CoV-2 treiben in vielen Ländern neue Corona-Wellen an. Woher kommen sie? Außerdem in dieser Ausgabe: Fliegen statt Fahren auf anderen Planeten.

Spektrum Kompakt – Corona-Pandemie - Alltag unter Ausnahmebedingungen

Seit Frühling 2020 hat sich unser aller Alltag dramatisch verändert. Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht, Arbeiten im Homeoffice, Distanzunterricht sind die sichtbaren Folgen, häufig unsichtbar bleibt der schwierige ...

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