Montag, 6. November 2023

Grenzen des Messbaren

 
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06.11.2023

Liebe Detailverliebte,

im Physikstudium habe ich schnell gelernt, wie tückisch Messungen sind, und begriffen: Modelle können stets nur so gut sein wie die Methoden, mit denen sie sich überprüfen lassen. Was bringt mir die beste Hypothese, wenn ich nicht genau genug hinschauen kann, um sie gegen konkurrierende Ideen zu verteidigen? Zum Glück werden Präzisionsexperimente immer ausgefeilter. Sie machen inzwischen Vorgänge bis hinab zu einzelnen Atomen sicht- und steuerbar und eröffnen so völlig neue Möglichkeiten für die Forschung.

Tiefe Einblicke bei der Lektüre wünscht Ihr

Mike Zeitz

Mike Zeitz

Neuerscheinungen bei Spektrum

Grenzen des Messbaren

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Mittwoch, 1. November 2023

BMUV-PM: Sino-German Environment Forum generates momentum in the fight against plastic waste

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Federal Ministry for the Environment,
Nature Conservation, Nuclear Safety and Consumer Protection

Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
editorial staff: Ulrich Schulte,
Iris Throm, Andreas Kübler, Astrid Scharf,Christopher Stolzenberg, Bastian Zimmermann
und Svenja Kleinschmidt

Telephone: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmuv.bund.de   Website: www.bmuv.de/presse

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Press Service – No. 166/23
Berlin, 1 November 2023


International policy

Sino-German Environment Forum generates momentum in the fight against plastic waste

Federal Environment Minister Steffi Lemke praises the results of the Sino-German meeting in Taicang, China. The goal is to deepen cooperation between the two countries. The focus was on reducing plastic waste.

Federal Environment Minister Steffi Lemke praised the results of the 7th Sino-German Environment Forum held in Taicang, China. Minister Lemke and her Chinese counterpart, Huang Runqiu, agreed to deepen and expand the excellent cooperation between Germany and China on environmental protection and nature conservation issues. Combating plastic waste was one focus of discussion. Representatives from politics, industry and environmental associations met at the forum to discuss sustainable economic models and solutions to promote environmental protection and nature conservation. The Sino-German Environment Forum is the most important bilateral format for the two countries in environmental policy and has been held regularly since 2003.

Federal Environment Minister Steffi Lemke commented: “I am certain that China has a key role to play in tackling global crises. Without China, the biggest carbon emitter and largest producer of renewable energy, we will not be able to curb the climate crisis. China’s contribution is also vital for reaching international nature conservation goals and combating plastic waste. I am pleased that we had the opportunity for productive, solution-focused discussions at the Environment Forum in Taicang. For example, our oceans are overflowing with plastic waste, and microplastics endanger our health. This is why the unchecked growth in the production of plastics, in particular single-use plastics, cannot continue. We need sustainable product design, plastics with fewer toxins and long life spans, more multiple-use products and recycling. We must do more to tackle plastic litter on land and in the oceans. The Environment Forum in Taicang was a key step on the way to drawing up a global agreement to combat plastic pollution by 2025.”

As is highlighted in the German government's strategy on China, China has an important role to play in addressing the planetary crises. The country’s consumption of agricultural commodities contributes to deforestation in other parts of the world. In addition, China is both the worldwide largest producer of plastics and responsible for a considerable share of the plastic polluting the environment, including China’s own rivers and coasts. Germany, as Europe’s largest economy and home to a strong chemicals and plastics industry, bears a similarly heavy responsibility for environmental problems around the globe.

The Sino-German Environment Forum is a tool for implementing the government’s strategy on China. It not only promotes cooperation between the two governments, but also fosters relations between industry, environmental associations, scientists and civil society.

The Environment Forum in Taicang was the seventh such meeting and was organised with the Asia-Pacific Committee of German Business (APA). The event included three sub-forums focused on the implementation of the Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework, on sustainable chemicals management and on solutions to combat plastic pollution, particularly in the oceans. Taicang, a city near Shanghai, is known for its industrial parks and its sustainable development work. Some large and many small- and medium-sized German companies have operations in the city.

Federal Environment Minister Lemke took her visit as an opportunity to exchange views with German companies active in China. For example, she visited the BASF plant in Shanghai, a branch site of the largest chemical concern in the world. During her visit, she had a frank exchange with Dr Jeffrey Lou, President and Chairman of BASF Greater China. In the conversation, Minister Lemke made it clear that companies like BASF should do their part to solve global environmental problems.

She stressed, “It is my firm belief that sustainable economic models will rule the future, they can be a strategy for economic success. The companies that focus on developing and implementing sustainable products and approaches at an early stage will profit from that decision in the future. China and Germany both have a special responsibility. Economically strong countries in particular can and must set an example for progress. We can show the world that pressing forward on climate action and environmental protection can also bring economic rewards.”

Finally, Federal Environment Minister Lemke devoted part of her China trip to meetings with representatives of civil society to discuss their work. She spoke with entrepreneurs and representatives of NGOs. On Thursday she is meeting with students from Tongji University in Shanghai.


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BMUV-PM: Deutsch-chinesisches Umweltforum setzt Impulse im Kampf gegen Plastikmüll

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Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit
und Verbraucherschutz

Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Leiter der Pressestelle: Ulrich Schulte
Redaktion: Iris Throm, Andreas Kübler, Astrid Scharf, Christopher Stolzenberg,

Bastian Zimmermann und Svenja Kleinschmidt
 

Telefon: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmuv.bund.de   Internet: www.bmuv.de/presse
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Pressedienst – Nr. 166/23
Berlin 1. November 2023


Internationales

Deutsch-chinesisches Umweltforum setzt Impulse im Kampf gegen Plastikmüll

Bundesumweltministerin Steffi Lemke lobt Ergebnisse des deutsch-chinesischen Treffens in Taicang, China. Kooperation beider Länder soll vertieft werden. Verringerung von Plastikmüll im Fokus

Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat die Ergebnisse des 7. deutsch-chinesischen Umweltforums in Taicang, China, gelobt. Die gute Kooperation zwischen Deutschland und China beim Umwelt- und Naturschutz solle vertieft und ausgebaut werden, verabredete Lemke mit ihrem chinesischen Amtskollegen Huang Runqiu. Ein Fokus lag auf der Bekämpfung von Plastikmüll. Vertreter*innen von Politik, Wirtschaft und Umweltverbänden diskutierten auf dem Umweltforum über nachhaltige Wirtschaftsmodelle und Lösungen für mehr Umwelt- und Naturschutz. Das deutsch-chinesische Umweltforum ist das wichtigste bilaterale Format beider Staaten in der Umweltpolitik und findet seit 2003 regelmäßig statt.

Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Ich setze darauf, dass China eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der globalen Krisen spielt. Ohne China als größtem CO2-Emittenten und größtem Produzenten Erneuerbarer Energien können wir die Klimakrise nicht eindämmen. Auch für die internationalen Naturschutzziele oder für die Bekämpfung von Plastikmüll sind Chinas Beiträge unverzichtbar. Ich freue mich darüber, dass wir beim Umweltforum in Taicang produktive und lösungsorientierte Diskussionen erleben durften. Ein Beispiel: Unsere Ozeane versinken im Plastikmüll, Mikroplastik gefährdet unsere Gesundheit. Die Produktion von Plastik, insbesondere Einwegplastik, darf deshalb nicht ungebremst steigen. Wir brauchen nachhaltiges Produktdesign, weniger Gift in Plastik, lange Nutzungsdauern, mehr Mehrweg und Recycling, und wir müssen mehr gegen Plastikvermüllung an Land und in unseren Ozeanen tun. Das Umweltforum in Taicang war ein relevanter Schritt hin zu dem globalen Abkommen gegen Plastikmüll, das bis 2025 erarbeitet werden soll.“

Wie in der China-Strategie der Bundesregierung hervorgehoben wird, spielt China eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der planetarischen Krisen. Durch seinen Konsum von Agrarrohstoffen trägt es zur Abholzung der Wälder in anderen Teilen der Welt bei. Außerdem ist China der weltweit größte Produzent von Kunststoffen und gleichzeitig verantwortlich für einen erheblichen Teil des Plastikmülls, der die Umwelt verschmutzt, auch die eigenen Flüsse und Küsten. Ebenso trägt Deutschland als größte Volkswirtschaft Europas mit einer starken Chemie- und Kunststoffindustrie eine große Verantwortung für Umweltprobleme auf der ganzen Welt.

Das deutsch-chinesische Umweltforum versteht sich als ein Instrument zur Umsetzung der China-Strategie der Bundesregierung, das die Zusammenarbeit nicht nur zwischen den Regierungen fördert, sondern auch zwischen der Wirtschaft, Umweltverbänden, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft.

Das Umweltforum in Taicang war das siebte seiner Art und wurde gemeinsam mit dem Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (APA) ausgerichtet. Ein Teil des Formats waren drei Subforen, in denen es um die lmplementierung des Weltnaturschutzabkommens von Kunming-Montreal ging, um ein nachhaltiges Chemikalienmanagement und um Lösungen gegen die Plastikvermüllung der Umwelt, insbesondere der Ozeane. Taicang, eine Stadt in der Nähe von Shanghai, ist für ihre Industrieparks und ihre Nachhaltigkeitsarbeit bekannt. Große und viele mittelständische deutsche Unternehmen sind hier ansässig.

Bundesumweltministerin Lemke nutzte ihren Besuch in China auch für einen Meinungsaustausch mit deutschen Unternehmen, die in China aktiv sind. Lemke besuchte zum Beispiel das BASF-Werk Shanghai, eine Niederlassung des größten Chemiekonzerns der Welt. Während ihres Besuchs vor Ort tauschte sie sich offen mit Dr. Jeffrey Lou aus, dem Präsidenten und Vorsitzenden der BASF Greater China. In dem Gespräch machte Lemke deutlich, dass Unternehmen wie die BASF dazu beitragen sollten, die globalen Umweltprobleme zu lösen:

“Ich bin fest davon überzeugt: Nachhaltigen Wirtschaftsmodellen gehört die Zukunft, sie können ein ökonomisches Erfolgskonzept sein. Die Unternehmen, die sich frühzeitig um die Entwicklung und Implementierung nachhaltiger Produkte und Konzepte kümmern, werden in Zukunft davon profitieren. China und Deutschland tragen eine besondere Verantwortung: Gerade wirtschaftlich starke Staaten müssen und können mit gutem Beispiel vorangehen. Wir können der Welt zeigen, dass man Klima- und Umweltschutz forcieren und dadurch auch wirtschaftlich erfolgreich sein kann“, betonte Lemke.

Schließlich widmete Bundesumweltministerin Lemke einen Teil ihrer Reise nach China dem Treffen mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft und dem Austausch über deren Arbeit. Sie sprach mit Unternehmer*innen, mit NGO-Vertreter*innen und wird am Donnerstag Student*innen der Tongji-Universität in Shanghai treffen.


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